Luxus-Energiewende

Die Übertragungsnetzbetreiberin Austria Power Grid (APG) beabsichtigt den „Netzraum Kärnten“ schnellstmöglich auszubauen. Mit dem Projekt einer 380 kV-Freileitung quer durch Kärnten, soll der „380 kV-Ring“ im österreichischen Hochspannungsnetz geschlossen werden.

Die Betreiber und die Politik baut maximalen Druck auf und argumentiert mit der absolut notwendigen Energiewende, die rasches Handeln erfordert. Doch in diesem Fall sind zahlreiche Regionen in Kärnten, sehr viele Ortschaften und Bürger direkt betroffen. Auch im Bezirk St. Veit an der Glan, werden etliche Grundstückseigentümer und viele Bewohner von den erforderlichen Maßnahmen massiv betroffen. Darüber hinaus steht die Kostenfrage im Raum, mit der unmittelbar verbunden, unser aller Stromrechnung in Zukunft steht.

Mit Bescheid vom 24. Jänner 2025, hat das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, dem Netzbetreiber APG die Bewilligung für „Vorarbeiten“ zum Netzraum Kärnten erteilt. Damit darf die ABG zunächst 36 Monate fremdes Gut für ihre Vorarbeiten benützen. Es wurden also Fakten geschaffen und die Bevölkerung unter Zeitdruck gesetzt.

Nicht alle Menschen nehmen die Planungen widerspruchslos zur Kenntnis. Es gibt aber auch viele Gemeinden, die einen „warmen Regen“ in der Gemeindekasse erhoffen. Sie lassen sich praktisch die Zustimmung zum Projekt „abgelten“. Der gemeinnützige Verein „Lebensraum Kärnten ohne Hochspannungs-Stromfreileitung“ (LKoS), hat sich juristische und fachliche Expertise eingeholt, um den Planern auf die Finger zu schauen. Man hat zahlreiche Fakten gefunden, die gegen das geplante APG-Projekt sprechen. Darüber wollen die Experten nun die betroffene Bevölkerung vor Ort persönlich informieren und haben zwei Informationstermine angesetzt. Die entsprechenden Angaben können der Beilage entnommen werden.

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