Gibt es Hoffnung?
Die amerikanische First Lady hat es gecheckt. Mit menschlicher Intelligenz (MI) kommen wir nicht weiter. Diese Erfahrung hat sie wohl selber alltäglich am Küchentisch gemacht. Deshalb will sie es jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) versuchen und – nicht kleckern, sondern klotzen – gleich eine globale Initiative gestartet.

„Gemeinsam die Zukunft gestalten“, lautet der Schlachtruf, dem auch einige EU-Länder gefolgt sind. In dieser Zukunft wird es nur „die Besten“ geben. Melania Trump will die künftige Generation mit Fähigkeiten ausstatten, die zum Erfolg führen. Früher, sagt sie, haben Kinder mit Murmeln gespielt, in Zukunft werden sie Mikrochips bauen. Kinder, die Papierflieger gebaut haben, sollen morgen Drohnen konstruieren. Und aus Kindern, die mit Hallo Drachen steigen ließen, entsteht eine Generation, die Satelliten ins All schießt. Aus Träumern werden fortschrittliche Führungskräfte, die umsetzen, was sich die US-Tech-Industrie ausdenkt. Wissen ist interessant – aber Geschäft ist spannend. Hauptsache, dass geistige Eigentum bleibt in den USA. Dafür braucht es aber keine herkömmlichen Pädagogen, dafür braucht es die „personifizierte“ KI, versichert Trump und stellt gleich den Prototyp des humanoiden Pädagogen vor, der zeigen soll, wie man die „moderne“ Weltordnung gestaltet. Höflich stellt sich die Humanoide mit dem Namen „Figure3“ gleich selber vor und beweist ihre Sprachkompetenz. Natürlich, „Figure3“ spricht auch Slowenisch, die Muttersprache von Melania Trump, die in Slowenien geboren ist. Dem Vernehmen nach hat das sofort die Kärntner Nationalrätin für Volksgruppen auf den Plan gerufen. Sie soll sich angeblich umgehend mit Melania in Verbindung gesetzt und zehn Roboter bestellt haben, damit in Kärnten endlich flächendeckend Slowenisch gelehrt werden kann.







